Achtsamkeit

1000 Fragen an dich selbst – Teil #5

Endspurt, es geht auf die ersten 100 beantworteten Fragen zu. Ups, okay, 100 sind nicht 1000. Ein Zehntel wisst ihr also schon von mir und ich auch über mich selbst. Da geht noch was.

#81 Was würdest du tun, wenn du fünf Jahre im Gefängnis sitzen müsstest?

Oh, dazu kommt es hoffentlich nie. Ansonsten wohl lesen und studieren. Zeit darf nie ungenutzt bleiben und verloren sein.

#82 Was hat dich früher froh gemacht?

Viel freie Zeit und draußen spielen, wenn ich die Frage für meine Kindheit beantworte.

#83 In welchem Outfit gefällst du dir sehr?

Kürzlich festgestellt: in einem Hosenanzug mit Bluse. Habe ich noch nie besessen und mit 29 Jahren zum ersten Mal getragen. Vorher dachte ich immer, ich sei eher der Kleider-Typ.

#84 Was liegt auf deinem Nachttisch?

Nichts. Wir haben ein Floorbed und somit keine Nachttische. Die wären irgendwie zu hoch und wir kämen nicht dran.

#85 Wie geduldig bist du?

Überhaupt gar kein bisschen. Bisher. Bei mir finden gerade ein paar Veränderungen statt. Mir mehr Geduld aneignen gehört auch dazu. Das erspart so viel schlechte Laune, wenn man die Dinge gelassener sehen kann.

#86 Wer ist dein gefallener Held?

Hmm?!

#87 Gibt es Fotos auf deinem Mobiltelefon, mit denen du erpressbar wärst?

Nein. Meine Speicherkapazität ist zwar ständig aufgebraucht und das Telefon kurz vor dem Datenkollaps, aber etwas geheimes ist dort nicht zu finden.

#88 Welcher deiner Freunde kennt dich am längsten?

Meine Kindergartenfreundin.

#89 Meditierst du gerne?

Bisher nicht. Wie geht das? 😉

#90 Wie baust du dich nach einem schlechten Tag wieder auf?

Mit Schlaf in der Nacht und einem besseren Morgen.

#91 Wie heißt dein Lieblingsbuch?

Nullzeit von Juli Zeh. Außerdem mag ich alles von Nicci French. Ein wenig Krimi, aber nicht ganz so gruselig.

#92 Mit wem kommunizierst du am häufigsten über What’s App?

Mit meinem Mann. Das ändert sich hoffentlich bald, dann wohnen wir endlich wieder die ganze Woche zusammen.

#93 Was sagst du häufiger: Ja oder nein?

Alles und jeder bekommt von mir erst mal ein „ja“, dann schaue ich weiter.

#94 Gibt es ein Gerücht über dich?

Ich kenne keins. Gibt es eins?

#95 Was würdest du tun, wenn du nicht arbeiten müsstest?

Ich muss derzeit nicht arbeiten. Was ich stattdessen tue? Aktuell reise ich mit meiner Tochter – alleine. Ich genieße die Freiheit, die wir dadurch für uns alle haben.

#96 Kannst du gut Auto fahren?

Auf jeden Fall!

#97 Ist es dir wichtig, dass andere dich nett finden?

Ja, schon. Ich möchte aber eher, dass andere sich durch mich nicht gestört oder belastet fühlen. Wenn sie mich nett finden, bin ich vermutlich okay für sie.

#98 Was hättest du in deinem Liebesleben gerne anders gemacht?

Nichts.

#99 Was unternimmst du am liebsten, wenn du abends ausgehst?

Snacks und Dips essen, einen Cocktail oder ein Glas Wein trinken. Das wäre was feines!

#100 Hast du jemals gegen ein Gesetzt verstoßen?

Nein, zum Glück nicht. Das würde auch mit meinen Beruf nicht konform gehen.

Alles Liebe, Isabel!

4 replies »

  1. Hallo Isabel, ich folge deinem Blog seit kurzem und lese deine Beiträge gerne.Bei der Aktion „1000 Fragen an dich selbst“, die ich auch auf anderen Blogs mitbekomme, frage ich persönlich mich immer, ob das dem beabsichtigtem Zweck tatsächlich dienlich ist. Hast du den Eindruck, die Beantwortung dieser Fragen bringt dich dir selbst näher? Dass du mehr ein Gefühl dafür bekommst wer du (außer Mama) wirklich bist? Als Leserin erfahre ich dabei etwas über dich, und das ist schön sofern mich das interessiert, aber lernst du selbst dabei etwas neues? Die meisten der Fragen könnte ich für mich glaube ich beantworten ohne groß nachzudenken, und nichts dabei wäre für ich „neu“ oder so tiefgehend, dass es mir Erkenntnisse bringen würde die ich vorher nicht hatte. Deshalb dachte ich ich frage dich mal, wie du das nach diesem 1/10 Zwischenstand empfindest. Liebe Grüße!
    P.S.: Dass du nicht meditierst, obwohl Achtsamkeit hier oft Thema ist, hat mich übrigens ziemlich gewundert.

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    • Hallo Manuka,
      ich lese in deinem Kommentar irgendwie einen missgünstigen Unterton. Korrigier mich gerne, wenn es falsch bei mir ankommt 🤗 ich finde die Idee von Johanna toll! Hast du dich mal durch die Beiträge auf http://www.pink-e-pank.de geklickt? Ich finde es total spannend, wie andere diese Fragen beantworten. Und ja, ich finde das sehr „dienlich“, mich mal mit Dingen auseinander zu setzen, die mir im Alltag sonst vielleicht nicht untergekommen wären. Unabhängig davon, ob es sich um simple Fragen handelt. Die Tiefe bestimmst du selbst. Die Fragen regen zum nachdenken an und es gab schon den ein oder anderen Abend, an dem ich mir nochmal sehr ausführlich Gedanken über dort aufgegriffene Themen gemacht habe – weit über den kleinen Text, der auf dem Blog zu lesen ist, hinaus.
      Ich hänge mich übrigens selten an Begriffen auf. Wenn Meditation für dich das hier ist:
      „Meditieren heißt, in eine Idee aufgehen und sich darin verlieren, während Denken heißt, von einer Idee zur anderen hupfen, sich in der Quantität tummeln, Nichtigkeiten anhäufen, Begriff auf Begriff, Ziel auf Ziel verfolgen. Meditieren und Denken, das sind zwei divergierende, unvereinbare Tätigkeiten.“, dann meditiere ich wohl sehr häufig.
      Allerdings ohne das bewusst so zu nennen, vielleicht setze ich mich damit nochmal etwas ausführlicher auseinander und schreibe was dazu 😊
      Liebe Grüße

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      • Hallo Isabel, mißgünstig war der Kommentar keinesfalls gemeint und sollte auch nicht so ankommen. Als meine Frau das las meinte sie allerdings, man könne das auch so verstehen, dass ich deine Antworten oberflächlich finde, deshalb stelle ich gerne noch mal klar, dass ich das so überhaupt nicht intendiert habe. Es war wirklich reine Neugierde, welche Wirkung die Beantwortung der Fragen für dich entfaltet. Und du hast natürlich recht, die Tiefe bestimmt man selbst, und auch wie viel man darüber nachdenkt. Ich denke z.B. so eine Frage wie nach der Häufigkeit der Facebook-Nutzung – das kann man beantworten ohne groß drüber nachzudenken, oder es zum Anlaß nehmen über sein Internetverhalten nachzudenken oder warum einem das wichtig ist oder auch nicht usw.
        Ich folge ja wie gesagt mehreren Blogs, in denen die 1000 Fragen beantwortet werden, muss allerdings gestehen, dass ich irgendwann auch nicht mehr so recht auseinanderhalten kann, wer eigentlich was geschrieben hat. Ich fände es aber toll am Ende ein Resümee von dir zu lesen, was sich für dich dadurch innerlich bewegt hat.
        Meditationsdefinitionen und Arten gibt es viele, ich dachte vor allem an die klassischem aus dem Buddhistischen stammende Form die auch in der westlichen Welt in Form von Achtsamkeitskursen oder MBSR-Seminaren vermittelt wird – in einer aufrechten würdevollen Sitzhaltung mit geschlossenen Augen ganz da und bei sich und im Moment sein, z.B. achtsam den Atem zu beobachten, und aus den üblichen Gedankenmustern auszusteigen bzw. zu ihrem Beobachter zu werden ohne sich in ihnen zu verfangen – aus dem Autopilotenmodus auszusteigen.
        Liebe Grüße!

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        • Hi Manuka, jetzt verstehe ich dich besser 😊
          Dein Beispiel mit der Facebook-Nutzung greife ich gerne nochmal auf. Du hast recht, die Frage kann auch ich mir ohne groß nachzudenken selbst beantworten. Aber hey, danke liebe Frage für die Erinnerung, genau jetzt mal einen Moment das Handy beiseite zu legen oder das Notebook auszuschalten. Genau diesen Effekt haben die Fragen bei mir. Eine kleine Erinnerung und das finde ich gerade so toll daran.
          Alle Fragen ausführlich zu beantworten, dafür fehlt mir die Zeit und je nach Thema bietet der Blog dafür auch nicht den passenden Raum. Ich sehe das also als Inspiration, Denkanstoß, kleine Hilfe…
          Auf das Resümee musst du dann leider noch ein Weilchen warten, bis zur 1000. Frage vergeht noch eine Weile, aber ich werde zwischendurch sicher immer mal wieder eine Zwischenbilanz ziehen und für mich überlegen, ob ich bis zum Schluss dabei bleibe!
          Zu deiner Frage mit der Meditation: nein, das schaffe ich nicht. Ich bin überwiegend alleine mit unserer Tochter. Sie fordert nahezu den gesamten Tag über Begleitung ein. Egal ob wach oder schlafend. Die Momente fehlen mir also, das wird sich mit voranschreitendem Alter irgendwann einpendeln. Achtsame Momente teilen wir hingegen oft und ich habe die Chance von meinem Kind wieder zu lernen, wie staunen und wundern funktioniert.
          Liebe Grüße 😊

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