Achtsamkeit · Elternsein · Geschichten aus dem Leben

1000 Fragen an dich selbst – Teil #1

Auf dem Blog von Pinkepank gibt es eine tolle Mitmachaktion. Johanna stellt 1000 Fragen an sich selbst und läd zum mitmachen ein. Ich mag es auch, regelmäßig mal nur auf mich selbst zu schauen. Seit ich nicht mehr alleine bin, sondern zwei sehr wichtige Menschen an meiner Seite habe, von denen einer 24/7 meine Aufmerksamkeit einfordert, finde ich das umso wichtiger.

Johanna hat sich die Frage gestellt, wer eigentlich die Johanna hinter der Mama ist. Und ich frage mich manchmal, wie viel ist eigentlich noch von mir selbst übrig geblieben, seitdem ich Mutter bin? Ich finde es genau so schwer alle Rollen zu bedienen, in denen ich einen Fuß auf der Theaterbühne habe. Mama sein. Frau sein. Arbeitnehmerin sein. Freundin sein. Ehefrau sein. Und einige mehr.

Auf sich selbst zu schauen, auch das lernen unsere Kinder von uns Eltern. Wir fangen schon beim Baby und Kleinkind mit Selbstbestimmung und Autonomie an. Sie sein lassen, wie sie ist. Und ich wünsche mir, dass meine Tochter sich im Laufe der Zeit ihr Gefühl für sich und ihren Körper behält. Um ihre Grenzen und ihre Möglichkeiten weiß. Und ihre Stärken und Schwächen kennt. Genau das möchte ich ihr vorleben.

Auf mich selbst schauen. Schauen was mich bewegt, was in mir lebendig ist.

Damit auch sie später in sich hinein horchen kann, achtsam mit sich selbst ist, sich Pausen gönnt und Herausforderungen annimmt.

Heute beantworte ich wie viele andere Blogger es auch schon getan haben die ersten zwanzig Fragen aus Johanna’s Liste.

#1 Wann hast du zuletzt etwas zum ersten Mal getan?

Diese Woche. Ich habe einen Flug nur für mich und meine Tochter gebucht. Wir werden zum ersten Mal ganz alleine eine Reise antreten.

#2 Mit wem verstehst du dich am besten?

Meistens mit meinem Mann und einer lieben Freundin.

#3 Worauf verwendest du viel zu viel Zeit?

Gedankenverschwendung daran, was andere/fremde von mir denken, wenn ich mit unserer Tochter unterwegs bin.

#4 Über welche Witze kannst du richtig laut lachen?

Über die von meinem Mann, wenn ich sie verstehe.

#5 Macht es dir etwas aus wenn du im Beisein von anderen weinen musst?

Nein, nicht mehr seit ich Mutter bin.

#6 Woraus besteht dein Frühstück?

Meistens aus den Überbleibseln vom Teller meiner Tochter. Wenn ich ein Frühstück nur für mich zubereite, dann aus Sojajoghurt, Früchten, Cerealien und einem leckeren milchfreien Cappuccino.

#7 Wem hast du zuletzt einen Kuss gegeben?

Meiner Tochter. Gerade eben.

#8 In welchen Punkten gleichst du deiner Mutter?

Vermutlich in vielen Punkten. Das würde hier den Rahmen sprengen.

#9 Was machst du morgens als erstes?

Mit meiner Tochter kuscheln, das Schlafzimmer für den Abend vorbereiten und Frühstück für uns beide.

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#10 Kannst du gut vorlesen?

Nein. Aber ich mache es trotzdem 😉

#11 Bis zu welchem Alter hast du an den Weihnachtsmann geglaubt?

Da erinnere ich mich nicht dran. Was ich aber weiß: mir war ziemlich schnell klar, warum mein Vater an heilig Abend nie mit in die Kirche geht. Er hat in der Zeit die Geschenke unter den Weihnachtsbaum gelegt.

#12 Was möchtest du dir unbedingt mal kaufen?

Ein Haus oder eine Wohnung am Strand.

#13 Welche Charaktereigenschaften hättest du gerne?

Mehr Geduld.

#14 Was ist deine Lieblingssendung im Fernsehen?

Wir haben keinen TV, da unsere Tochter länger wach bleibt als wir eigentlich selber durchhalten können, schauen wir nicht mehr.

#15 Wann bist du zuletzt in einem Vergnügungspark gewesen?

Aktiv als Kind, 2011 als Zuschauer bei einem Geschäftsausflug.

#16 Wie alt möchtest du gerne werden?

So alt wie mein Mann.

#17 An welchen Urlaub denkst du mit Wehmut zurück?

An unsere letzte Reise. Durch Thailand und Kambodscha. Und manchmal auch an die Reisen zu weit, ohne Kind.

#18 Wie fühlt sich Liebeskummer an?

„Den gibt es doch bei verheirateten Paaren gar nicht!“ wollte ich erst schreiben. Ich übernehme hier aber die Antwort, die auch Johanna gegeben hat: es hängt eine ganze Familie daran.

#19 Hättest du lieber einen anderen Namen?

Ich fände es schön, wenn sich mein Zweitname als Rufname etablieren würde.

#20 Bei welcher Gelegenheit hast du an dir selbst gezweifelt?

Immer dann, wenn große Entscheidungen bevor standen. Ohne vorher zu wissen, was die richtige Wahl ist. Und wenn meine Tochter ein Verhalten zeigt, was den bindungsorientierten Umgang, den wir mit ihr leben, so gar nicht widerspiegelt.

Klickt mal rein, bei Pinkepank. Dort findet ihr noch viele weitere lesenswerte und inspirierende Gedanken zu diesen Fragen.

Alles Liebe, Isabel!

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3 Kommentare zu „1000 Fragen an dich selbst – Teil #1

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