Geschichten aus dem Leben

Weihnachten mal anders, ein paar Gedanken vor unserer Reise!

Wir haben den letzten Adventskaffee bei den Großeltern hinter uns. Der 3. Advent ist vorbei. Einen Tag später brechen wir auf – der Sonne entgegen. Der vierte Advent und auch die Weihnachtsfeiertage rücken immer näher. Weihnachtlicher als auf den hier eingebundenen Bildern wird es für uns dieses Jahr allerdings nicht mehr.

Zumindest nicht authentisch. Wir haben uns zum ersten Mal für einen Urlaub über die Feiertage und den Jahreswechsel entschieden. Um das alte Jahr entspannt ausklingen zu lassen und dem neuen Jahr gelassen zu begegnen.

Für Mini stand ein zuckerfreier Apfelkuchen in Aussicht. Diese abgespeckte Kuchenversion hat mir fast besser geschmeckt als der „Erwachsenenkuchen“. Eine Erkenntnis, die ich mit ins neue Jahr nehme. Mehr zuckerfreie Rezepte probieren. Nicht nur für Mini, sondern auch für mich.

Immer wieder kam die Frage auf, wie das für uns so sein wird. Ohne das übliche „Brimborium“. Genau weiß ich das ehrlich gesagt noch gar nicht. Wir sind gespannt und neugierig. Ich nehme mir nochmal kurz Zeit, für mich selbst auf diese Frage zu antworten.

Vielleicht sind wir im Anschluss mit unserer Entscheidung total unglücklich. Vielleicht machen wir das nochmal. Wer nichts wagt… Mal schauen. Außerdem:

Weihnachten ist doch so viel mehr als…, oder?!

…ein Tannenbaum… den Baum konnten wir tatsächlich entbehren. Alternativ kommt ja noch die Lichterkette auf den Tannen vor dem Haus in Frage.

…ein Adventskalender… kann sein, allerdings gehört der Kalender für uns auf jeden Fall zu den unverzichtbaren Dingen in der Adventszeit. Ich bastel jedes Jahr einen neuen und auch dieses Jahr hängt bei uns ein Kalender für Mini. Dieses Mal plastikfrei aus Butterbrottüten und nur bis zum 18. Dezember. Denn an diesem Morgen sind wir aufgebrochen.

…festliche Dekoration… sie fehlt dieses Jahr gänzlich. Das, was nicht der großen Aktion rund um’s Ausmisten und Hausstand reduzieren zum Opfer gefallen ist, ist sicher in Kartons verpackt und wartet darauf im kommenden Jahr wieder zum Einsatz zu kommen.

Dafür haben wir uns das ein oder andere Mal mehr bei den Großeltern an den festlich gedeckten Tisch gesetzt und Weihnachtsstimmung genossen.

…Geschenke… verpackt in buntem Papier. Ich liebe es, Geschenke zu verpacken. Ich verschenke gerne und gebe zu, mich auch zu freuen, wenn ich mit kleinen Aufmerksamkeiten bedacht werde. Das höchste Gut, was wir verschenken können, ist allerdings gemeinsame Zeit. Nicht nur am Morgen, für einen entschleunigten Start in den Tag, sondern auch in der Weihnachtszeit. Dafür braucht es weder einen Baum, noch mit bunten Schleifen verzierte Kartons unter mit Lametta geschmückten Tannennadeln. Zeit kann man auch einfach so verschenken, indem man sie gemeinsam nutzt, und davon haben wir die nächsten Wochen genug miteinander zusammen. Und das ist toll.

…Weihnachtsmarktbesuche… Crêpe und Punsch gehören zu Weihnachten. Das haben wir auch dieses Jahr nicht ausgelassen. Die Märkte sind ja glücklicherweise schon Anfang Dezember geöffnet. Fehlt noch was, was unbedingt zur Adventszeit gehört?

Auch wenn ich das traditionelle Weihnachten jetzt schon vermisse, freue ich mich auf die kommende Zeit. Ich hoffe, wir können nicht nur die Weihnachtstage, sondern unsere gesamte Reise besinnlich und mit Konzentration auf das Wesentliche verbringen und sind bei unserer Rückkehr zufrieden mit unserer Entscheidung.

Alles Liebe, Isabel!

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