Travel · Wochenende in Bildern

533 Stufen, Ausblick über die Domstadt, Citytrip nach Köln – unser Wochenende in Bildern 29./30. Juli

Uns hat es nochmal in die Domstadt verschlagen.

Gestartet sind wir mit einem ausgiebigen Familienfrühstück am Altermarkt. Bei Gastronomiebesuchen mit Kind habe ich pauschal immer mindestens 20 Pulsschläge mehr pro Minute als sonst. Heute wäre das gar nicht nötig gewesen, den Vormittag haben wir entspannt gemeistert. Niemand hat sich über ein weinendes oder zu laut lachendes Kind (ja, hatten wir auch schon, kurioserweise in einem Kinder- und Erlebnisbauernhofcafé) beschwert, Mini hat bisher feinste Laune, wir sind alle drei satt geworden und Mama Kassandra konnte sogar noch einen zweiten Kaffee in Ruhe austrinken. Jackpot. Der Tag, ach nein, das ganze Wochenende ist gerettet.

Ein Mal 533 Stufen waren nicht genug, zumindest nicht bei schlechter Aussicht und Wolken. Wir lieben Anstrengung und enge Wendeltreppen, also ging es nochmals hoch hinaus. Dieses Mal wurden wir dann mit guter Aussicht über Köln belohnt, auch wenn die Sonne uns wieder keine Gesellschaft leisten wollte. Wusstet ihr, dass der Kölner Dom das dritthöchste Kirchengebäude der Welt ist?

 

Auf dem Weg nach unten sind wir noch in die Glockenstube im Südturm abgebogen. Die riesige St. Petersglocke, auch „dicker Pitter“ genannt, ist wahnsinnig beeindruckend. Kurz nachdem wir wieder auf dem Weg nach unten sind hören wir die Glocken läuten. Puuh, Glück gehabt!

 

Nach dem Abstieg haben wir noch die obligatorische Familienkerze im Dom angezündet. Ein seltsames Gefühl, beim Aufstieg sind wir bis auf dem Kassierer, der uns 4 Euro pro Person berechnet hat, keinem Personal begegnet. Am Eingang zum Kirchenschiff kontrollieren Sicherheitskräfte bei einigen Besuchern die Taschen. In Zeiten von Terror wohl keine Seltenheit mehr. Ein mulmiges Gefühl habe ich trotzdem, ich weiß gar nicht, wann ich das letzte Mal in solch einer großen Menschenmenge unterwegs war.

Das linke Bild stammt von letzter Woche, aber es gefällt mir so gut, dass ich es hier auch nochmal zeige. Wir waren das erste Mal wieder so wirklich tragend unterwegs, nachdem sich die Entzündung in meiner Schulter ein wenig beruhigt hat. Ein schönes Gefühl. Papa Kassandra hat den Weg nach oben übernommen, ich durfte nach unten den angenehmeren Teil übernehmen.

 

Uns hat es auch wieder zur Hohenzollernbrücke verschlagen. Vor einigen Jahren haben wir hier ein graviertes Schloss aufgehängt, wiedergefunden haben wir es leider nicht mehr, obwohl wir uns die Stelle ganz genau gemerkt haben. Heute wird die Brücke noch ein paar Gramm schwerer und der Rhein um einen weiteren Schlüssel reicher: Mini hat höchstpersönlich den Schlüssel von unserem Familienschloss die Brücke hinunter geworfen.

 

Irgendwie habe ich verdrängt, wie viele Cafés und Bäckereien es in Großstädten gibt. Wir leben seit geraumer Zeit zuckerfrei und ich bin ein wenig stolz auf mich: ich habe der Versuchung widerstehen können, die Teilchen sind in der Auslage geblieben. Die Erfrischung, bevor es wieder nach Hause geht, ist natürlich auch „Zero“.

IMG_0148

Ich bin überrascht, mit welcher Leichtigkeit wir mit Kind und Kegel in der Großstadt unterwegs waren. Ich habe mir alles komplizierter und umständlicher vorgestellt. War es aber gar nicht.

Den Sonntag haben wir entspannt zu Hause verbracht.

Mehr Wochenenden in Bildern findet ihr bei Geborgen wachsen

Alles Liebe, Isabel!

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